Marvinroute – Tag 2: Höhenmeter statt Schonprogramm
Tag 2 der Marvinroute hatte es in sich: 53,6 Kilometer, 1.866 Höhenmeter und fast neun Stunden im Sattel – ein echter Härtetest für Mensch und Material!
Teil der Reise: Marvinroute 2022 →Tourenbericht
Von Seefeld Richtung Stubaital
Nach dem ersten Tag der Marvinroute ging es am 10. Juli in Österreich weiter. Die zweite Etappe der ursprünglichen Marvinroute führt von Seefeld in Tirol in Richtung Stubaital und Maria Waldrast. Dabei wartet ein anspruchsvoller Mix aus Anstiegen, Almwegen und teils herausfordernden Trailabfahrten.
Zunächst geht es hinunter ins Inntal. Anschließend beginnt der lange Anstieg über den Innsbrucker Almenweg. Vorbei an Almen wie der Götzner Alm und der Mutterer Alm führt die Route weiter in Richtung Kreither Alm. Immer wieder eröffnen sich dabei schöne Ausblicke auf die Tiroler Bergwelt.
Doch die landschaftlichen Eindrücke gibt es nicht umsonst: 1.866 Höhenmeter auf 53,6 Kilometern sind eine echte Ansage. Der höchste Punkt lag bei 1.750 Metern. Dazu kamen anspruchsvolle Abfahrten, bei denen nicht nur Kondition, sondern auch Konzentration und Fahrtechnik gefragt waren.
Mit 8 Stunden und 53 Minuten Fahrzeit wurde aus der zweiten Etappe ein echter Langtag im Sattel. Das Durchschnittstempo von 6 km/h zeigt deutlich, wie viel Kletterarbeit und technische Passagen in dieser Runde steckten.
Die ursprüngliche Marvinroute führt weiter in Richtung Stubaital und sieht Maria Waldrast als Etappenziel vor. Unsere aufgezeichneten Tourdaten dokumentieren dabei eine besonders fordernde Variante beziehungsweise einen langen Tourentag.
Die Beine bekommen keine Pause
Nach knapp 54 Kilometern war zwar die Distanz überschaubar, die Höhenmeter hatten es dafür umso mehr in sich. Tag zwei zeigte eindrucksvoll, dass bei einem Alpencross nicht die Kilometer allein entscheiden. Manchmal sind es die langen Anstiege, die einen Tag unvergesslich machen.
Fazit: 1.866 Höhenmeter, fast neun Stunden Fahrzeit und jede Menge Tiroler Bergwelt. Die Marvinroute hat am zweiten Tag ordentlich nachgelegt – und die Waden haben vermutlich schon angefangen, über eine Gewerkschaft nachzudenken!