Alpencross Schwer

Marvinroute 2024 – Tag 3: Ankunft in Cles und Freibier in Italien

Über 80 Kilometer, fast 1.800 Höhenmeter und mehr als zehn Stunden unterwegs. Am Ende wartete nicht nur das Etappenziel Cles, sondern auch ein gemütlicher Abend mit Freibier – ganz ohne große Italienischkenntnisse!

Italien · 02.07.2024

Teil der Reise: Marvinroute 2024 →
80.8kmDistanz
1787hmHöhenmeter
10:12Std.Fahrzeit
1564mHöchste Stelle
7.9km/hØ Tempo

Tourenbericht

Weiter durch Südtirol ins Trentino

Nach dem wetterbedingt eher trüben zweiten Tag zeigte sich die Marvinroute nun von ihrer italienischen Seite. Von St. Leonhard in Passeier ging es weiter Richtung Süden bis nach Cles im Val di Non. Die Landschaft wechselte langsam ihren Charakter: Südtiroler Bergwelt, kleine Ortschaften und schließlich die weiten Täler des Trentino.

Mit 80,8 Kilometern und 1.787 Höhenmetern war diese Etappe wieder ein echtes Brett. Dazu kamen 10 Stunden und 12 Minuten Fahrzeit. Der höchste Punkt lag bei 1.564 Metern. Wer gehofft hatte, nach den Strapazen des Vortages etwas entspannter unterwegs zu sein, wurde also schnell eines Besseren belehrt.

Italienisch? Brauchten wir nicht unbedingt!

Die Ankunft in Cles war geschafft – und damit war der sportliche Teil des Tages erst einmal erledigt. Für den Abend fanden wir ein gemütliches Radler-Café. Das kleine Problem: Unsere Italienischkenntnisse waren mehr als überschaubar.

Aber bekanntlich braucht es für einen gelungenen Hütten- oder Caféabend nicht unbedingt einen großen Wortschatz. Mit Händen, Füßen und vermutlich dem einen oder anderen freundlichen Lächeln klappte die Verständigung erstaunlich gut. Am Ende saßen wir gemütlich zusammen und bekamen sogar Freibier!

So wurde aus einem langen und anstrengenden Tourentag ein richtig schöner italienischer Abend. Manchmal sind es eben genau diese ungeplanten Begegnungen, die einen Alpencross besonders machen.

Fazit: Kilometer gesammelt, Freundschaften gepflegt

80,8 Kilometer, 1.787 Höhenmeter und über zehn Stunden auf dem Rad – Tag 3 verlangte wieder alles ab. Doch die Belohnung wartete in Cles: ein nettes Radler-Café, Freibier und ein geselliger Abend, obwohl sprachlich nicht gerade die große Verständigungskunst geboten war.