Alpencross 2021 – Tag 3 (Burgeis – Meran)
Nach zwei anstrengenden Tagen mit ordentlich Höhenmetern stand heute ein ganz anderes Programm auf dem Plan
Tourenbericht
Nach zwei anstrengenden Tagen mit ordentlich Höhenmetern stand heute ein ganz anderes Programm auf dem Plan. Keine langen Anstiege, keine schweißtreibenden Rampen und kein Kampf mit dem Berg – heute hieß es einfach: rollen lassen!
Von Burgeis aus machten wir uns auf den Weg Richtung Meran. Wir folgten dem Verlauf der historischen Via Claudia Augusta, die uns durch den wunderschönen Vinschgau führte. Statt anspruchsvoller Mountainbike-Passagen erwartete uns heute eine entspannte Etappe auf überwiegend flachen und leicht abfallenden Wegen entlang der Etsch.
Unterwegs passierten wir zahlreiche sehenswerte Orte und Landschaften. Vorbei an Mals mit seinen markanten Kirchtürmen ging es weiter nach Glurns, der kleinsten Stadt Südtirols mit ihrer vollständig erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauer. Danach führte uns die Strecke durch die weiten Obstgärten des Vinschgaus, vorbei an Laas und Schlanders.
Je weiter wir ins Tal kamen, desto mediterraner wurde die Landschaft. Apfelplantagen, kleine Dörfer und die beeindruckende Bergkulisse begleiteten uns auf unserem Weg. Über Latsch und Naturns näherten wir uns schließlich unserem Tagesziel Meran.
Nach 67,2 Kilometern und gerade einmal 79 Höhenmetern erreichten wir Meran. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 22,8 km/h war das die bisher schnellste und mit Abstand höhenmeterärmste Etappe unseres Alpencross.
Nach den beiden ersten, durchaus fordernden Tagen tat diese Abwechslung richtig gut. Die Beine konnten sich erholen, der Kopf bekam eine Pause und wir konnten die Landschaft genießen, ohne ständig auf den nächsten Anstieg zu schielen.
Heute war Genuss statt Kampf angesagt! Manchmal muss man eben nicht jeden Berg bezwingen – manchmal reicht es völlig, einfach gemeinsam Kilometer zu sammeln und die Fahrt zu genießen. 🚴♂️
