Dolomiten – Gardasee: unsere erste Alpenüberquerung
Unsere erste echte Alpenüberquerung: sechs Tage von den Zinnen der Dolomiten bis ans türkisblaue Wasser des Gardasees.
Toblach → Malcesine am Gardasee
Tourenbericht
Das war die Tour, über die wir seit Jahren geredet hatten, bevor wir sie endlich angegangen sind. Sieben Tage, sechs Etappen, von den schroffen Felswänden der Dolomiten bis zum ersten Sprung in den Gardasee – eine Woche, die sich anfühlte wie ein ganzer Sommer.
Die ersten Tage waren geprägt von steilen Schotteranstiegen und Wolken, die zwischen den Gipfeln hängen blieben. Ab der Hälfte der Strecke wurde es wärmer, die Trails staubiger, die Weine an den Abenden besser. Am letzten Tag, als der Gardasee zum ersten Mal zwischen den Olivenbäumen auftauchte, sind wir alle drei kurz einfach stehen geblieben.
Streckenkarte
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Höhenprofil
Bildergalerie
Besondere Erlebnisse & Herausforderungen
Ein Kettenriss auf halber Strecke, mitten in einem Funkloch – gelöst mit einer Notfall-Kettenniete und einer Portion Improvisation. Und der Moment am Passo Giau, als sich die Wolkendecke für genau fünf Minuten öffnete und die ganze Gruppe der Dolomiten sichtbar wurde.
Unterkünfte
Mischung aus Rifugios in den Höhenlagen und kleinen Pensionen in den Talorten. In der Hauptsaison unbedingt Wochen vorher reservieren, besonders auf den Etappen nahe der bekannten Klettersteige.
Ausrüstung
Vollgefedertes Bike ratsam (die Schotterabfahrten sind lang und ruppig), Ersatzteile für Kette und Schaltung, wetterfeste Kleidung für Höhenlagen – und leichtes Gepäck für die warmen Tage am Gardasee.
